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Stretchfolie – Verheddern Sie sich nicht

 

Mit dem Boom im Onlinehandel und dem schnellen Wachstum der Versand- und Logistikbranche steigt auch der Bedarf an optimalen Verpackungslösungen. In Europa wird zur Sicherung von Paletten vorrangig zu Stretchfolie gegriffen – die meisten Unternehmen verabschieden sich jedoch zunehmend von Einwegmaterialien und stellen auf umweltfreundlichere und wiederverwendbare Verpackungslösungen um. Aber warum hat die Einwegfolie zunehmend einen so schweren Stand in Lieferketten? Werfen wir einmal einen Blick auf die Schattenseiten von Stretchfolie und Plastikabfällen.

 

Höhere Kosten

Viele Menschen denken, Stretchfolie aus Kunststoff ist kostengünstig. Doch insbesondere in Großlagern können die Kosten für die Palettenfolie schnell horrende Summen erreichen. Eine Rolle Stretchfolie kostet durchschnittlich 8 Euro und reicht im Schnitt für 12 Paletten. Schon bei der recht überschaubaren Menge von 50 Paletten pro Tag kommen Sie so auf stattliche 12.000 Euro pro Jahr an Verpackungskosten. Prüfprotokolle oder Transportprobleme erfordern öfter als man denkt ein wiederholtes Ent- und Einpacken von Paletten. Dabei stellen Einwegmaterialien nicht immer die unkomplizierteste Lösung dar.  Denken Sie dabei vor allem an die enorme Menge Plastikmüll, die während des Verpackungsprozesses generiert wird, sowie die damit verbundenen erheblichen Kosten. Müssen größere Mengen an Paletten verpackt werden, reißt dies schnell ein großes Loch in Ihr Budget.

Niedrigere Produktivität

Die Stretchfolie muss vor dem Versand um die Palette gewickelt und nach der Lieferung wieder entfernt werden. Dadurch fallen zwei zusätzliche Schritte in der Logistikkette an, was den gesamten Prozess verzögert. Die klassische Umwicklung der Paletten von Hand geht zudem zu Lasten des Wohlergehens Ihrer Mitarbeiter. Das Bücken beim Anbringen der Folie an der Palette belastet den Rücken um zusätzlich 50 %. Werden Paletten von Hand umwickelt, sind schwerwiegende Rücken- und Schulterverletzungen bekannte Folgen, eine Belastung für die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter. Der eigentliche Vorgang, bei dem eine Person eine Palette umwickelt, dauert sogar bis zu 2-3 Minuten. Alternativ besteht die Möglichkeit, Paletten maschinell mittels Stretchmaschine zu wickeln. Doch selbst bei dieser Lösung müssen die Mitarbeiter zunächst im Umgang mit dem neuen Gerät und den erforderlichen Standards geschult werden, was einen hohen Zeit- und Kostenaufwand bedeutet. Auch dies ist in Hinblick auf die Optimierung der Produktivität nicht die beste Lösung.

Qualitätsprobleme

Nicht sachgemäß verpackte Paletten können sich während des Transports verschieben. Die Folge sind Produkt- und Verpackungsschäden sowie Kostenmehrbelastungen für beschädigte Waren und Ausschuss. Beim manuellen Verpacken hängt die Unversehrtheit Ihrer Waren von der Effizienz Ihrer Mitarbeiter ab. Ermüdung oder fehlende Einarbeitung können sich schnell auf die Leistung der Mitarbeiter auswirken und Reklamationen oder Schäden aufgrund unsachgemäß verpackter Paletten nach sich ziehen. Die tatsächlichen Kosten von Transportschäden aufgrund unsachgemäß gesicherter Ladung werden nicht immer in vollem Umfang erstattet. Für kleinere Unternehmen kann die erhebliche negative Auswirkungen haben.

Mehr Abfälle

Jedes Jahr fallen weltweit etwa 1,3 Milliarden Tonnen Abfall an. In Europa ist die Menge an Plastikmüll in den letzten zehn Jahren um 13 % gestiegen. Bleibt der aktuelle Trend bestehen, wird Studien zufolge die Menge an Plastikmüll im Meer bis zum Jahr 2040 auf 29 Millionen Tonnen pro Jahr ansteigen. Dies entspräche 50 kg Müll pro Meter Küstenlinie auf der Welt.

Stretchfolie als Einwegmaterial ist alles andere als umweltfreundlich. Dünne, kunststoffähnliche Materialien sind schwer zu recyceln und landen oft auf Mülldeponien oder in Verbrennungsanlagen. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO können sowohl PVC als auch PDVC bei ihrer Entsorgung die giftige Chemikalie Dioxin freisetzen. Dies macht Plastikfolie zu einem Schwergewicht des globalen Plastikabfallproblems. Unternehmen werden sich dieser Umweltprobleme jedoch immer stärker bewusst und greifen daher verstärkt auf neue, wiederverwendbare Verpackungsoptionen zurück.

 

Die nachhaltige Alternative: Der Loadhog Palettendeckel

Der neu entwickelte „Euro-Palettendeckel“ ergänzt das Angebot an Verpackungsoptionen Ladungseinheitensicherungen von Loadhog für Ladungsträger auf Paletten und ist der perfekte, umweltfreundliche und wiederverwendbare Ersatz für Einweg-Ladungseinheitensicherungen. Es ist die sicherste, vielseitigste und kostengünstigste Methode zur Sicherung von Waren auf einer Palette, für die keine Bänder oder Stretchfolie erforderlich sind. Das Sortiment umfasst vier Größen für die verschiedenen Palettentypen EU, Halb-EU, UK und US, wobei Loadhog anbietet, individuelle Größen für größere Stückzahlen zu entwickeln.

Der Euro-Palettendeckel verfügt über sechs Handgriffe und ein leichtes Fahrgestell für ein einfaches Anheben. Sein rotationssymmetrisches und ausbalanciertes Design sorgen für ein bequemes Handling. Das System ist mit allen Palettentypen kompatibel. Der Deckel ist so konstruiert, dass er die doppelte Stapelung von Paletten erlaubt. Dadurch kann die Lager- und Fahrzeugauslastung erhöht und Ihr CO2-Fußabdruck reduziert werden. Da es sich um ein wiederverwendbares System handelt, fällt kein Abfall durch Einwegmaterial an. Das macht sich auch beim Return-on-Investment positiv bemerkbar.

Durch die Kompatibilität mit Automatisierungslösungen trägt dieses innovative Produkt nicht nur zur deutlichen Senkung der Abfallmenge bei, sondern erlaubt erhebliche Einsparungen beim Arbeits- und Zeitaufwand. Befragte Unternehmen gaben an, 2,40 Minuten pro Palette einzusparen. Ein Umdenken in der Verwendung von Einweg-Plastik in der Industrie ist dringend erforderlich, und wiederverwendbare Produkte können dabei helfen.